Motivation zum Buch

»Der kubanische Hund«, erschienen im Sommer 2015, ist die 2. Auflage von »Fidel und der räudige Hund«, aus dem Jahr 2012.

Ich habe lange gezögert mit der Niederschrift, aber eine schwere Geburt war es nicht. Im Gegensatz zu früheren Veröffentlichungen ist dies ein Buch, das jeden Leser in Bann schlägt, der unerwartete Perspektiven nicht fürchtet.

cs 1Es wird den Rezipienten ergehen wie mir. Als ich mich im Herbst 2008 aufmachte, Kuba zu bereisen, glaubte ich einschätzen zu können, was mich erwartete: Ein Land in Armut, dessen Bewohner enttäuscht und zynisch die geplatzten Träume ihrer Führungsclique ausbaden müssen. Doch während meines zweimonatigen Aufenthalts bei einer Familie im Zentrum Havannas musste ich meine Erwartungen korrigieren. Ich habe mich lange gesträubt, aber zu guter Letzt gab ich klein bei.

Es war nie geplant, über diese Reise ein Buch zu schreiben. Aber meine Erfahrungen reizten unaufhörlich zum Nachdenken. Ich spürte, diese Tour hatte mich verändert. So entschloss ich mich, der Sache auf den Grund zu gehen und erweiterte die Notizen meines Tagebuches zu erzählender Prosa. Das ging erstaunlich leicht von der Hand, und inzwischen bin ich selbst überrascht, was dabei heraus gekommen ist.

Nachträglich kann man sich nur wundern, warum es so schwer ist, das Nahliegende zu begreifen. Doch lesen Sie selbst...

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