Die Kubareise liegt Jahre zurück. Manches hat sich seitdem verändert. Gesellschaften ändern sich stetig, und ich hüte mich zu behaupten, ein objektives Bild des kubanischen Lebens geliefert zu haben...

Nie zuvor ist mir an einem bewohnten Ort so viel Zerfall, Schutt, Abraum, Müll und Dreck begegnet...

Es könnte der 100ste Quatschkopf gewesen sein, sogar der 500ste. Diese Jubiläumsquasselstrippe hat es jedenfalls geschafft, mich von der Straße zu locken...

Die Unterkunft, in der ich gelandet war, bewahrte mich davor, ins Schwärmen zu geraten. Charme war Ritas Stärke nicht. Sie erfüllte ihre Pflicht als Herbergsmutter und ging niemals darüber hinaus...

Seit Tagen beobachte ich ihn, schräg unterhalb meines Balkons, mitten auf der Straßenkreuzung. Richtig, dort wohnt der Hund, auf der Kreuzung zweier Straßen. Zuerst habe ich das auch nicht geglaubt. Na gut, dachte ich, es ist bald Mitternacht, nicht mehr viel los da unten, aber ist das nicht etwas leichtsinnig..?